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9.12.2014

Limmatstrasse 210-214, Zürich

Der Industriehof wurde im Jahre 1929 vom ursprünglich aus Hessen stammenden Architekten Fritz Fischer als Wohn- und Geschäftshaus mit der ersten Tiefgarage Zürichs erbaut. Bis heute ist diese Mischnutzung erhalten geblieben und verschafft der Liegenschaft eine einzigartige Ausstrahlung.

Formal architektonisch gehört der Industriehof zum sog. „Neuen Bauen“ und ist eines der ganz frühen Zürcher Gebäude dieser Architekturhaltung. Die Betonung des Horizontalen, das Flachdach, die Rohrgeländer, die grossen liegenden Fenster mit Jalousien und die allgemein starke Betonung des Kubischen sind typische Merkmale dieses Stils.

Die Mischbauweise unterteilt das Gebäude gemäss seinen Funktionen: das EG und 1. OG sind Gewerbegeschosse mit frei einteilbarem Grundriss im Skelettbau. Darüber liegen die Wohngeschosse in massivbauweise mit traditioneller Raumeinteilung. Das Gebäude ist in drei Einheiten mit eigenen Eingängen, Treppenhäusern und Hausnummern (210-214) unterteilt. Im Hinterhof, der entlang der beiden Seitenfassaden erschlossen wird, befinden sich zwei Tiefgaragenzufahrten.

Mit der Total-Sanierung im Jahr 2014 will die private Eigentümerschaft die ursprüngliche Substanz und den Industrie-Charakter erhalten, resp. betonen, und gleichzeitig die Wohnungen in den Obergeschossen zeitgemäss sanieren.

Aussenansicht
Aussenansicht
Entree
Entree
Küche
Küche
Wohnen
Wohnen

Areal: 1’872 M2
Nutzungsfläche: 6’700 M2

Kubatur: 17’706 M3

Nutzung: Gewerbe, Büro, Wohnen

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