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20.09.2018

WAC Art Initiative

Ausbruch aus dem White Cube* hin zum Erlebnis / Alltag

WAC Art Initiative

Die Kunstwelt im Wandel

In den letzten Jahren haben sich der Kunstmarkt und die darin teilnehmenden und prägenden Akteure stark verändert. Zu den klassischen Vertretern - den Künstlern, Galeristen, Kuratoren, Sammlern, Museen, Messen und Auktionshäusern - sind weitere (Zwischen-)Akteure dazu gekommen: Vermittler, Berater, etc. Ferner haben sich die Kommunikations-Strategien der Akteure stark verändert:
Durch die Kommunikation über Social Media und das Teilen entsprechender Inhalte mit Bildern oder Filmsequenzen werden Erlebnisse ins Zentrum gestellt. Die Gesellschaft sozialisiert sich über den Zugang zu diesen Erlebnissen in «Real Time» (will heissen: ich bin auf der Gästeliste), die Aussenstehenden können immerhin als Voyeure oder besser Followers der Gäste via Social Media (zum Beispiel Instagram) dennoch daran teilnehmen. Das Erlebnis erweitert sich also vom exklusiven Anlass zum PR Giganten mit Followers und setzt kulturelle Massstäbe. So erstaunt es nicht, dass Verkaufsstrategien grosser, international erfolgreicher Unternehmen (hier besonders Galerien) sich diese Möglichkeiten zu eigen machen.

Positionierung WAC Art Initiative

Als Immobilienentwickler konzipiert WAC inhaltgetrieben fein abgestimmte Programme - und damit Erlebnisse - für eine Liegenschaft oder einen Ort. Ähnlich wie in der Kunstwelt, ändern unserer Meinung nach auch die Anforderungen an den Entwickler 2.0:
Er muss sich mit den Nutzungen und deren Bedürfnissen inhaltlich auseinandersetzen, um in der Lage zu sein, eine Entwicklung erfolgreich und nachhaltig umzusetzen. Neben dieser Haltung, welche wir in zahlreichen Immobilien- und Gastronomieprojekten umgesetzt haben, teilen wir eine Passion für Kunst. So hat WAC zahlreiche kulturelle Initiativen in verschiedenen Bereichen bereits umgesetzt. Diese bis anhin noch wenig koordinierten Initiativen nun in ein grösseres Ganzes zusammenzuführen und eine Jahresplanung vorzunehmen, bedeutet eine
konsequente Umsetzung unserer Absicht:
Kunst als Teil unserer DNA, als natürlicher Teil eines Programmes für einen Ort zu verstehen. Es ist unser Anliegen, Kunst im Alltag erlebbar zu machen, dort wo sie unsere Meinung nach auch hingehört und nicht nur im reduzierten Raum, dem White Cube.
Die WAC Art Initiative soll also einen Beitrag zum alltäglichen Kunstverständnis leisten, welches sich über das Erlebnis einstellt.

Engagement der WAC Gruppe
Engagement der WAC Gruppe

White Cube*
Unter White Cube (engl. „weißer Würfel“) versteht man das Ausstellungskonzept, Kunst in weißen Räumen zu präsentieren. Seit den 1920er Jahren ist es üblich, insbesondere zeitgenössische Kunst, in farbneutralem Weiß zu zeigen, um die Ausstellungsarchitektur deutlich hinter das Kunstwerk zu stellen und eine Interaktion zwischen Architektur und Kunstwerk zu vermeiden. In den letzten Jahren ist der White Cube allerdings umstritten, da viele Museums- und Ausstellungsarchitekten inzwischen glauben, dass sich Kunst in weißen Räumen ohne jede Aufbereitung zu wenig erleben lässt.[1] Kritische Künstler und Theoretiker sehen den White Cube als Mittel, um Kunst durch Ästhetisierung aus dem Kontext zu reißen und dadurch in ihrer (gesellschaftlichen) Wirkung zu
neutralisieren.
Quelle: Wikipedia; https://de.wikipedia.org/wiki/White_Cube